Die Kunst des Heilens mit homöopathischen Mitteln.

Wer schon einmal im Garten gegen wuchernde Büsche, Kräuter und Gräser und gegen die Übermacht der gefräßigen Schnecken oder Läuse gekämpft hat, der weiß aus dieser negativen Erfahrung heraus von der Kraft der Natur.

Im Positiven erleben wir alle sie in überquellenden Früchten, Blütenmeeren, aber auch im erquickenden Regen, belebendem Sonnenschein und mächtigen Gezeiten und Wellen des Meeres.

Wir Homöopathinnen und Homöopathen dürfen die Kräfte der Natur zur Heilung verwenden.

Diese unermeßliche Heilkraft steht jedem Menschen zur Verfügung. Die Kunst ist es, das passende Mittel zu finden. Und sich dabei an den Ursachen und Auslösern Ihrer Erkrankung zu orientieren. Eventuell die Blockaden herauszufinden, die Sie einmauern und möglicherweise handlungsunfähig machen.

Ist in guter Zusammenarbeit zwischen Ihnen und mir als Homöopathin diese Lösung gefunden, dann reicht die Kraft der Natur allemal, dass Sie zur Heilung kommen. Dass Sie aktiv auf ihrem Lebensweg weitergehen können bis vielleicht das nächste Hindernis kommt.

Beispiele für homöopathische Mittel:

Calcium Carbonicum
Wird aus Muschelkalk hergestellt. Es ist ein homöopathisches Arzneimittel, das besonders gut im Knochen und Zahnbereich wirkt.

Es hilft bei:
- Rückenschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Knochenbrüchen, die schlecht heilen
- Zahnungsschmerzen bei kleinen Kindern
- Verdauungsstörungen
- Mittelohrentzündungen
- es kann beim Abnehmen helfen

Corallium
Ist aus der roten Koralle hergestellt. Es ist ein homöopathisches Arzneimittel, das besonders gut im Bereich des Atmens wirkt.

Es hilft bei:
- Krupp-Husten
- Keuchhusten
- Erkältung
- Psoriasis

Bufo bufo - Die Kröte in uns
Viele von uns verachten und verabscheuen die Kröten in der Natur außerhalb und innerhalb von uns. Dies zeigt eine Bilderbuchillustration deutlich aus "Wind in den Weiden".

In unserer industrialisierten Gesellschaft hat das Amphibium, das Tümpel,Teiche und feuchte Landschaft braucht, wenig Raum.

Im noch kalten Winterende wandern die Kröten (bei 5-6° C im März) zu ihren Laichgewässern. Dabei lassen sich die Männchen von den Weibchen tragen. Sie haben dafür eigens ausgebildete Schwielen an den Händen.

Seine ungeheure Vermehrungskraft zeigt sich in den Laichballen. Im Bild ist der Grasfrosch dargestellt. Die Erdkröte legt Laichschnüre um die Wasserpflanzen herum ab.Daraus schlüpft eine verschwenderische Zahl an Kaulquappen. Sie verwandeln sich zu einem an Land lebendem erwachsenen Tier .Diese Entwicklung von Wasser zum Land zeigt nur dieser ursprüngliche Tierstamm der Amphibien.

Die wechselwarmen Tiere überwintern im Schlamm der Teiche.
Sie sind dämmerungsaktiv und können grelles Sonnenlicht nicht vertragen. In der Homoeopathie heilt Ähnliches Ähnliches.

Bufo findet in der Homoeopathie Anwendung bei:

- Epilepsie
- Stottern
- Probleme der Fortpflanzungsorgane (z.B. Uterusmyptome...)
- Autismus
- Leberproblemen
- Schwellungen an Gesicht und Gelenken
- Kehlkopfentzündung
- Lichtempfindlichkeit
- Sich Ausnutzen lassen...

Python Regia
Die Python ist eine Würgeschlange, die noch Reste des Beckengürtels hat und stark zurückgebildete Beine. Deshalb ist sie näher an dem entwicklungsgeschichtlichen Ursprung als die Giftschlangen.

Während die Giftschlangen ihre Beute mit dem Gift lähmen und töten und dann verschlingen, töten die Pythons ihre Beute (Gerbils, Wüstenmäuse) durch Erwürgen. Auch sie verschlingen dann ihr Opfer mit dem Kopf zuerst, ohne es zu beschädigen. Von starken Verdauungssäften wird das Tier gänzlich zersetzt.

In Gefangenschaft können Pythons bis zu einem Jahr hungern und sogar daran sterben. Meist ist Zwangernährung erfolglos, weil sie die Nahrung wieder auswürgen.

Sie lebt in Freiheit in Äquatorial-Afrika in Savannen. Sie braucht Verstecke und Ausgucksplätze zum Auflauern der Beute.

Das Weibchen bebrütet seine Eier mit ihren Körperschlingen.

In der griechischen Mythologie ist die Python der Erddrache, der das Orakel zu Delphi bewacht. Sie wird von Apoll besiegt. Als Gegenleistung setzt er die Priesterin Pythia im Orakel ein.

Einige Symptome, die den Einsatz von Python erfordern:

Kopf und Auge:
- Drückende Kopfschmerzen.
- Geschwollene Augenlider.
- Schielen.

Schulter-Nacken-Region:
- Einseitige Schmerzen oder Steifheit in dieser Region.
- Kann die Arme nicht über den Schultergürtel heben.

Durchblutung:
- Hitzewellen, Kältewellen.
- Eiskalte Hände oder Füße

Ödeme:
- In Gesicht und Füssen

Extremitäten:
- Taubes Gefühl in Armen und /oder Beinen
- Drückende Schmerzen in einem Knie oder einem Ellenbogen

Lunge Herz:
- Beim tiefen Einatmen Gefühl eines Korsetts um den Brustkorb

Magen:
- Aufstoßen, Sodbrennen
- Gefühl also ob Steine im Magen lägen. Der Druck strahlt bis in die Herzregion aus.

Wunden:
- Blutungen stoppen gut
- Nasenbluten stoppt

Sexualität:
- Menstruation schmerzhaft und sehr stark
- Orgasmus fehlt

Schlaf:
- schläft spät ein: zwischen ein und drei Uhr nachts.

Seelischer Bereich:
Depression - Sich von der Familie im Stich gelassen fühlen. Sich alleine gelassen fühlen. Ertrinken in allen unterdrückten eigenen Wünschen. Vergessen eigene Bedürfnisse, können sich sehr gut in die Bedürfnisse der anderen einfühlen.

- Vergessen von Schlüssel, Papieren, Pin-Nummern...
- Verwechseln von heiß/kalt etc.
- Angst vor Strudeln
- Angst vor der Heirat
- Angst vor Manipulation
- Angst zu verhungern
- Angst vor Katastrophen

Eingesetzt habe ich die Python erfolgreich bei Essstörungen:

- bei Bulimie (Ess-Brechsucht)
- bei Adipositas (Fettsucht)
- bei Anorexie (Magersucht)

Durch die Behandlung mit der Python nehmen die Essgestörten immer mehr ihre eigenen Gefühle wahr(z.b. wann sie hungrig sind, wann sie satt sind..) Und können sich allmählich von äußeren Gewichtstabellen und Zwangsdiäten lösen. Der Prozeß geht wie bei jeder Suchtentwöhnung nur, wenn die Patientin oder der Patient will.