Meine Biographie zur Homöopathin

Ich bin Brigitte Klotzsch. Ich habe Biologie und Chemie studiert und war 25 Jahre begeisterte Lehrerin am Gymnasium und habe die Schülerinnen und Schüler mit der Natur und ihren Prozessen vertraut gemacht.

In dieser Zeit, hatte ich acht Jahre Bienenvölker, die ich so naturgemäß wie möglich gehalten habe.

Meine Liebe zur Natur und mein ständige Fragen nach der ihr innewohnenden Zusammenhängen führte mich zur Homöopathie.
Dies wurde zunächst ein ausschließliches Heilverfahren für mich, meinen Mann und meine beiden Kinder. Lungenentzündung, Blasenentzündung, Brustentzündung, Kinderkrankheiten, Verletzungen, seelische Probleme: Für alles hatte mein erster Homöopath Prof. Dr. Hugbold Müller eine Lösung. Er heilte ausschließlich mit diesem Naturheilverfahren. Besonders wertgeschätzt habe ich seine Frau, die mit ihrer Lebenserfahrung und weiblichen Intuition den Ehemann wunderbar ergänzte.

So erlebe ich die Wirkung der Homöopathie seit über 25 Jahren.
Parallel dazu hatte ich unbewußt schon in meinem Studium der Biologie den Schwerpunkt auf die Botanik gelegt, mich also da schon mit Pflanzen beschäftigt, die bei den homöopathischen Heilmitteln eine wesentliche Rolle spielen.

In meiner zweiten Staatsexamensarbeit , die ich im Fach Chemie machte, hatte ich das Thema Blutpuffer gewählt, also einen Bereich, der den Säure-Basengehalt des Körpers bearbeitet. Und als ich vor kurzem in meiner Praxisarbeit an dieses Thema kam, nahm ich meine Arbeit wieder hervor. Nimmt doch die Säure-Basen behandlung inzwischen einen wesentlichen Raum ein, wenn ich Hautleiden und Darmerkrankungen behandle.

Im Biologieunterricht der Sekundarstufe I und II konnte ich meine Kenntnisse in der Botanik und Zoologie und Humanbiologie von Jahr zu Jahr vertiefen und durch den Oberstufenunterricht Zusammenhänge verstehen lernen, die mir jetzt in der Praxisarbeit helfen, Krankheits- und Heilungsprozesse zu begreifen.

Irgendwann begann ich, einen Wunsch nach beruflicher Veränderung zu spüren.

Nach Selbststudium, Besuch von Tagungen, Schulungen, Seminaren, Vorträgen und Kongressen im In- und Ausland bestand ich im Januar 1999 in Bergisch Gladbach die Heilpraktikerprüfung und eröffnete im Mai 1999 meine Praxis halbtägig. Ab dem 10 September 2004 eröffnete ich meine Praxis ganztägig.

Homöopathie lernte ich bei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten, die alle ihre ganz eigenen individuell ausgestalteten Ansätze hatten und haben:

Hugbold Müller, Antonie Peppler, Ramakrishnan aus Indien, Jan Scholten aus Holland, Melissa Assilem aus Amerika, Chaim Rosendahl aus Israel, Nuala Eising aus Irland, um nur einige zu nennen.

Besonders beeindruckt hat mich ein Gespräch mit dem in Krebserkrankungen sehr erfahrenen indischen Homöopathen Ramakrishnan nach einem Seminar in London. Als er erfuhr, dass ich aus Deutschland kam, reichte er mir die Hand, schüttelte sie warmherzig und bedankte sich bei den Deutschen, dass sie solch einen wunderbaren Gründer einer neuen Heilkunst, der Homöopathie: Samuel Hahnemann (1755-1843) hervorgebracht hatten. Das rührte mich zutiefst. Und darauf bin ich auch stolz.

Ich möchte nur einmal Jan Scholten hervorheben, der ein geniales System der homöopathischen Mittel erfand. Er ordnete die mineralischen Mittel nach dem Periodensystem der Elemente. Hier konnte ich an meine Chemiekenntnisse anknüpfen und seinen Ansatz verstehen lernen.

Für mich ist die Homöopathie das umfassendste ganzheitliche Heilverfahren.

Brigitte Klotzsch - Die Künstlerin.

Meine künstlerisch/schriftstellerische Entwicklung verdanke ich drei "Säulen":
Einer Krise, der Beschäftigung mit der Homöopathie,und dem Kurs der Amerikanerin Julia Cameron,"The artist´s way" . Diesen Kurs habe ich ungefähr 10 Jahre lang als Workshop angeboten.
In dieser Zeit gestaltete ich Holzskulpturen aus dem Wald, bemalte Bruchglasscheiben bemalt und schuf mir damit in meiner 1. Praxis meine eigenen "Kirchenfenster". Ich stellte Skulpturen aus Draht und Papier her, die heute noch einige Wohnzimmer schmücken.
Später skizzierte ich in Kaffeehäusern, am Strand, in Kirchen und bei Aufführungen Menschen in ihren Tätigkeiten. Es machte grossen Spass, sie mit wenigen Strichen zu darzustellen.
Genauso gerne schrieb ich Kurzgeschichten über meine Kindheit, die meiner Eltern und Großeltern. Dazu skizzierte ich die entsprechenden Personen unter Vorlage alter Photoalben.
Als ich Enkelkinder bekam, entstanden märchenhafte Geschichten. Dazu malte ich skizzenhafte Aquarellbilder, die stets den Seelenzustand der Akteure wiedergeben. Die Titelseiten einiger meiner Bilderbücher habe ich in der Diashow abgebildet.